Ford reichte Arthur das Buch rüber. »Was ist das denn?«, fragte Arthur. »Per Anhalter durch die Galaxis. Das ist so etwas wie ein elektronisches Buch. Es sagt einem alles, was man wissen muss.« Das Gerät ähnelte einem zu groß geratenen Rechenschieber. An ihm befanden sich ungefähr hundert winzig kleine, flache Knöpfe und ein etwa zehn mal zehn Zentimeter großer Bildschirm. Der Apparat sah wahnsinnig kompliziert aus, was einer der Gründe war, weshalb auf die genau passende Plastikhülle, in der er steckte, mit großen freundlichen Buchstaben die Worte »Keine Panik« gedruckt waren.
Michael Vogel fühlte sich durch den SkyScout an Douglas Adams’ Reiseführer erinnert.
Das Gerät, über das sich Douglas Adams’ Protagonisten – Ford Prefect von Beteigeuze-5 und Arthur Dent von der Erde – im Roman »Per Anhalter durch die Galaxis« unterhalten, ist ein elektronischer Reiseführer für die Milchstraße. Ich muss unwillkürlich an diese Szene denken, als ich den SkyScout in der Hand halte. Nein, kompliziert ist er nicht. Wie ein Buch sieht er auch nicht aus – eher wie ein Camcorder. Aber wer bei seinen Reisen am Nachthimmel im SkyScout nachschlägt, der erfährt sofort, wo er sich befindet und wohin er schaut. Von einem persönlichen Planetarium spricht der Hersteller. Douglas Adams hätte den SkyScout wohl als galaktischen Reiseführer bezeichnet.
14.11.2006, Hans - Georg Bartel, Gutsmuthsstrasse 13 in 12163 Berlin
Ich verstehe es nicht. Da kommt nun ein wirkliches Highlight trotz europäischer Hürden auf den Markt und was wird es - richtig, liebe Leserschaft: teuer!
Der Einführungspreis gilt, wenn man jetzt noch bestellt. Ab 01.01.2007 kostet es dann richtig Geld. Sind da vielleicht noch die Kinderkrankheiten zu beseitigen - das eine oder andere Firmwareupdate umständlich aufzuladen?
Ich hätte ihn mir tatsächlich nach einem halben Jahr gekauft, wenn die Kinderkrankheiten aus dem Gerät verschwunden sind. Aber unter den sich jetzt präsentierenden Umständen sagen mein Herz und vor allem mein Verstand eindeutig 'Nein'.
Und soviel an den deutschen Vertrieb: Für den Preis sage ich einen Ladenhüter voraus. Diejenigen, die damit angesprochen werden sollen, sind mit dem Taschengeld recht knapp bestückt - denn sie können es sich bei bestem Willen nicht leisten...!
Antwort der Redaktion:
Hierzu die Entgegnung der Firma Baader Planetarium, dem deutschen Generalimporteur für Celestron-Produkte:
Das Gerät kostet in den USA 399$, aufgrund der verwendeten neuen, patentierten und teuren Technologien kann
es nicht billiger sein. Wir in Deutschland haben den europaweit niedrigsten Preis, in anderen Ländern zahlt man
über 500,– Euro!
Wenn man zum US-Preis die Einfuhrkosten, Steuern und die Kosten für Werbung, Service, deutsche Anleitung etc. hinzurechnet ist der SkyScout im Vergleich zu vielen anderen aus den USA importierten amateurastronmischen Gerätschaften eigentlich ein "Schnäppchen".
Man darf nicht vergessen: Der Importeur muss die für seine Landessprache entstehenden Mehrkosten und Aufwendungen für die Übersetzung der umfangreichen Textbibliothek übernehmen, was überproportional ins Gewicht fällt weil der deutsche Markt vernachlässigbar klein ist gegenüber dem Markt für die englischsprachige Version. Vor allem die Audio-Dateien zu erstellen ist ein enormer Aufwand. Das Skript hat etliche tausend Zeilen, die Texte kann nicht jeder sprechen sondern das muss von einem Profi-Sprecher in einem angemieteten Tonstudio gemacht werden. Wie schwer so etwas ist, weiß jeder der schon einmal versucht hat einen Text auf einen Anrufbeantworter fehlerfrei und gutklingend zu sprechen. Das ist leider auch nicht mit einmal getan, die Software wird ständig weiterentwickelt und verändert, neue Funktionen kommen hinzu, SD-Karten mit interessanten Anwendungen werden derzeit in den USA programmiert. Das alles muss dann wieder übersetzt und gesprochen usw. werden.
Trotz des Preises der Ihnen für dieses neue und wirklich interessante Stück Technik zu hoch erscheint hat sich Ihre Voraussage eines Ladenhüters nicht bestätigt, im Science-Shop des Spektrum-Verlags läuft der Vorverkauf hervorragend. Und vom deutschen Generalimporteur ist zu hören, daß der SkyScout ein enormes Interesse von Kunden, Medien und Vertreibern erfährt, wie es bislang noch bei keinem Teleskop oder anderem amateurastronomische Artikel der Fall war. In den USA war die Jahresproduktion des SkyScout schon wenige Wochen nach dem Verkaufsstart im September vergriffen.
mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel über den neuen SkyScout gelesen. Auch auf der WebSite von Celestron habe ich nachgesehen. Eine Frage ist offen geblieben:
Kann der SkyScout in der Betriebsart "Auffinden" auch den Himmels-(Nord-)pol lokalisieren?
Ja, dort steht kein Stern, ich weiß. Polaris befindet sich "knapp daneben". Aber für die Einnordung einer Montierung wäre es interessant. Insbesondere dann, wenn der Polarstern nicht zu sehen ist – wie z.B. bei mir auf dem Balkon ;-)
Da Sie ja das Gerät vielleicht noch vor sich haben, ist die Frage bestimmt schnell beantwortet.
Vielen Dank und eine schöne Adventszeit wünscht
Antwort der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Rodemer,
AH-Autor Michael Vogel ist gerade im Urlaub. Daher haben wir ihre Anfrage an den deutschen Vertrieb des SkyScout weitergeleitet.
hier die Antwort von Herrn Risch von der Firma Baader Planetarium:
Der SkyScout kann den Himmelsnordpol leider nicht lokalisieren, er ist nur mit Daten von Objekten programmiert. Meiner Meinung nach könnte er auch nicht zum wirklich sauberen (sprich: fotografisch geeignetem) "Einnorden" einer Montierung eingesetzt werden selbst wenn er den Himmelsnordpol eingespeichert hätte, die notwendige Genauigkeit wird man kaum erhalten können. Moderne softwaregestützte Einnordungshilfen wie sie in vielen Montierungen mittlerweile Standard sind, oder die gute alte Scheinermethode sind dazu wesentlich besser geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Baader Planetarium GmbH
Michael Risch
Ich möchte mir eigentlich den SkyScout bestellen. Die Fragen, die ich dazu habe, sind folgende:
1. Gibt es das Gerät nur mit englischer Beschreibung bzw. Erklärungen?
2 Wenn ja, wann gibt es sie in deutsch?
3. Wo bestellt man das Gerät am besten um es am preiswertesten und am schnellsten zu erhalten.
Als 77-jähriger fast-Methusalem, möchte ich so ein feines Gerät, wenn es das tatsächlich ist, noch möglichst lange genießen können.
Danke für eine hilfreiche Antwort
Antwort der Redaktion:
Lieber Leser,
den SkyScout gibt es momentan nur mit englischsprachiger Benutzerführung.
Die deutsche Vertriebsfirma Baader Planetarium arbeitet im Moment jedoch mit
Hochdruck an deren Übersetzung ins Deutsche.
Voraussichtlich ab April oder Mai sollen die ersten Exemplare des SkyScout
mit deutschem Menü verfügbar sein.
Um hier immer auf dem neuesten Stand zu sein, empfehlen wir Ihnen, ab und zu
auf die Webseite der deutschen Celestron-Vertretung, Baader Planetarium, zu
gehen.
Hallo!
Ich komme aus Österreich. Ich habe in der Astronomie Heute vom Skyscout gelesen und war eigentlich gleich begeistert. Allerdings ist auch die verbilligte Version eine ganze Stange Geld für mich.
Ich bin mir also unschlüssig ob ich ihn mir zulegen soll oder nicht. Es wäre schon eine Erleichterung nicht mit Taschenlampe, Fernglas und Sternenkarte in der Hand im Dunkeln balancieren zu müssen.
Mich würde interessieren ob bekannt ist wie genau der Skyscout ist?
Außerdem wüßte ich gerne ob man die deutsche Version runterladen kann, wenn man sich jetzt schon das verbilligte Gerät kauft?
In Amerika gibt es ihn ja schon länger, habe aber keine Rezessionen über den Skyscout gefunden, woraus man schließen könnte ob er gut ist oder nicht.
Antwort der Redaktion:
Sehr geehrte Frau Schwarz,
hier der neueste Stand der Dinge, direkt vom Generalimporteur Baader Planetarium:
„Der SkyScout ist derzeit noch nicht in Europa erhältlich, die Auslieferung beginnt vermutlich
im Mai. Die Vorzugspreise waren nur bei langfristiger Vorbestellung gültig, der Preis bei
Bestellung heute in Deutschland beträgt 435,– Euro. Sicher werden auch detaillierte Rezensionen erscheinen,
sobald das Gerät in Deutschland auf dem Markt ist. Diejenigen Journalisten, die es vorab
testen konnten, sind jedenfalls begeistert. Eine Auswahl an erschienenen
Besprechungen ist auf www.celestron-nexstar.de zu finden."
Michael Risch, Baader Planetarium
„PS: Die deutsche Software (auch die Soundfiles) ist fertig.
Derzeit ist geplant, dass alle SkyScout die in Deutschland
verkauft werden, gleich mit der deutschen Software ausgestattet
sind (vorbehaltlich techn. Machbarkeit, das prüfen wir derzeit). Michael Risch“
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1. Geiz ist geile Macht!?
14.11.2006, Hans - Georg Bartel, Gutsmuthsstrasse 13 in 12163 BerlinDer Einführungspreis gilt, wenn man jetzt noch bestellt. Ab 01.01.2007 kostet es dann richtig Geld. Sind da vielleicht noch die Kinderkrankheiten zu beseitigen - das eine oder andere Firmwareupdate umständlich aufzuladen?
Ich hätte ihn mir tatsächlich nach einem halben Jahr gekauft, wenn die Kinderkrankheiten aus dem Gerät verschwunden sind. Aber unter den sich jetzt präsentierenden Umständen sagen mein Herz und vor allem mein Verstand eindeutig 'Nein'.
Und soviel an den deutschen Vertrieb: Für den Preis sage ich einen Ladenhüter voraus. Diejenigen, die damit angesprochen werden sollen, sind mit dem Taschengeld recht knapp bestückt - denn sie können es sich bei bestem Willen nicht leisten...!
2. SkyScout zum Einnorden?
04.12.2006, Gerhard Rodemer, per E-Mailmit großem Interesse habe ich Ihren Artikel über den neuen SkyScout gelesen. Auch auf der WebSite von Celestron habe ich nachgesehen. Eine Frage ist offen geblieben:
Kann der SkyScout in der Betriebsart "Auffinden" auch den Himmels-
Ja, dort steht kein Stern, ich weiß. Polaris befindet sich "knapp daneben". Aber für die Einnordung einer Montierung wäre es interessant. Insbesondere dann, wenn der Polarstern nicht zu sehen ist – wie z.B. bei mir auf dem Balkon ;-)
Da Sie ja das Gerät vielleicht noch vor sich haben, ist die Frage bestimmt schnell beantwortet.
Vielen Dank und eine schöne Adventszeit wünscht
3. SkyScout eine echte Krücke für alte Männer?
10.01.2007, Pitt, Oftersheim1. Gibt es das Gerät nur mit englischer Beschreibung bzw. Erklärungen?
2 Wenn ja, wann gibt es sie in deutsch?
3. Wo bestellt man das Gerät am besten um es am preiswertesten und am schnellsten zu erhalten.
Als 77-jähriger fast-Methusalem, möchte ich so ein feines Gerät, wenn es das tatsächlich ist, noch möglichst lange genießen können.
Danke für eine hilfreiche Antwort
4. Macht Skyscout Sinn?
21.02.2007, Schwarz JasminIch komme aus Österreich. Ich habe in der Astronomie Heute vom Skyscout gelesen und war eigentlich gleich begeistert. Allerdings ist auch die verbilligte Version eine ganze Stange Geld für mich.
Ich bin mir also unschlüssig ob ich ihn mir zulegen soll oder nicht. Es wäre schon eine Erleichterung nicht mit Taschenlampe, Fernglas und Sternenkarte in der Hand im Dunkeln balancieren zu müssen.
Mich würde interessieren ob bekannt ist wie genau der Skyscout ist?
Außerdem wüßte ich gerne ob man die deutsche Version runterladen kann, wenn man sich jetzt schon das verbilligte Gerät kauft?
In Amerika gibt es ihn ja schon länger, habe aber keine Rezessionen über den Skyscout gefunden, woraus man schließen könnte ob er gut ist oder nicht.