szmtag
Spektrum der Wissenschaft spektrumdirekt Sterne und Weltraum Gehirn&Geist epoc SciLogs WIS wissenschaft-online naturejobs
 
ASTROnews | 11.05.2010
SONNENSYSTEM

Staublawine auf dem Mars

Staublawine auf Mars
Der "Mars Reconnaissance Orbiter" untersucht seit 2006 die Marsoberfläche. Mit im Gepäck ist die Kamera HiRise, die eine Auflösung von nur 25 Zentimeter erreicht – besser als ein Spionagesatellit. Mit dieser Kamera wurden schon mehrere Staublawinen auf dem Mars aufgenommen, einige sogar während sie niedergingen.

Staublawinen sind auf dem Mars recht häufig. Schon kleinere Wirbel oder Beben können im feinen Staub Lawinen auslösen, oder wenn sich Eis unter der Oberfläche wegen Temperaturschwankungen ausdehnt und zusammenzieht.

Aber diese Lawine ist anders: sie wurde offenbar durch einen Meteoriten ausgelöst. Auf einer Aufnahme der hochauflösenden Kamera HiRise vom 31. März 2010 kam im oberen Teil der Lawine ein neuer 4,5 Meter breiter Krater zum Vorschein. Das bedeutet, dass der verursachende Meteorit rund einen halben Meter groß gewesen sein muss. Da die Marsatmosphäre sehr dünn ist, schlagen dort Meteoriten mit hoher Geschwindigkeit auf – um die zehn Kilometer pro Sekunde.

Manuela Kuhar
LESERBRIEFE

Leserbrief schreiben

zu 'Staublawine auf dem Mars'
nicht artikelbezogen

wird nicht angezeigt
E-Mail-Adresse darf angezeigt werden
Beitrag darf veröffentlicht werden
Folgende Zahl bitte eingeben.
Anzeige
 
Anzeige
 
Anzeige
 
Lesershop
Das T-Shirt Pioneer zeigt die Grußbotschaft, die sowohl "Pioneer 10" als auch "Pioneer 11" an Bord haben. »
Umwelt: Versauernde Meere durch Treibhausgase • Energie: Amerikas Weg ins Solarzeitalter • Ethik: Klimaschutz - eine Frage der Moral? • Wetter: Verheerende Stürme • … »
 
Abonnement
Verschenken Sie ein Jahresabonnement von Sterne und Weltraum, damit sind Information und Faszination für das ganze Jahr garantiert! »
 
Science-Shop
Neil F. Comins
Der Lehrbuchklassiker aus den USA - ideal für den Einstieg in Schule, Studium und auch Hobby! »
 

Science Jobs der Woche


Mehr Jobs von naturejobs.com und Spektrum der Wissenschaft finden sie hier.
 

Spektrum finden Sie auch hier



 

DenkMal

Ein Schrei, der auf der Erde 1,2 Kilometer weit zu hören wäre, käme auf dem Mars
1,6 Meter
16 Meter
160 Meter
1,6 Kilometer weit.
© Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
Impressum - AGB - Datenschutz - Spektrum Custom Publishing