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Magazin | 19.03.2010
WELT DER WISSENSCHAFT: RAUMMFAHRT

Die Perspektiven der russischen Weltraumforschung

Gerhard Kowalski
Jahrzehntelang ein nationales Prestigeprojekt, durchläuft die russische Weltraumforschung seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion schwierige Zeiten. Zuwenig Geld für ehrgeizige Projekte erweist sich als Hemmschuh für die Realisierung ambitionierter Sonden zu Venus, Mars und darüber hinaus.
Die Hochzeiten der Raumfahrt wie zu den »seligen Zeiten des Sowjetregimes« sind lange vorbei. »Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion bleibt Russland nicht nur hinter seinem Hauptkonkurrenten, den USA, zurück«, klagt der »Ordentliche Akademische Berater der Akademie für Ingenieurwissenschaften der Russischen Föderation«, Juri Saizew in einen Ende 2009 geführten Interview mit dem Autor. In zunehmendem Maße müsse man sich auch von kosmischen »Neulingen«, wie der Europäischen Weltraumorganisation ESA und den Weltraumagenturen von China und Japan, überholen lassen.
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