Jahrelang ist das "Hamburg Robotic Telescope" getestet worden, nun reist das 1,2-Meter-Instrument zur Sternwarte der mexikanischen Universidad de Guanajuato. Hier sollen spektroskopische Langzeitüberwachungen Einblicke in die magnetische Aktivität von Sternen erlauben.
Klaus-Peter Schröder ist Professor an der Universität von Guanajuato. Jürgen Schmitt und Alexander Hempelmann sind die Initiatoren des HRT an der Hamburger Sternwarte.
Zwei befreundete Universitäten nehmen derzeit ihr neues 1,2-Meter-Teleskop in Betrieb. Nebenher beginnen Europa und die USA einen freundlichen Wettbewerb darum, wer das erste Riesenteleskop von mindestens 30 Meter Größe finanziert und fertigstellt. Doch kleine Teleskope spielen auch in Zukunft noch eine vielleicht überraschend große Rolle: Sie bieten ihren Betreibern Chancen, die kein Riesenteleskop der Welt ermöglichen kann, zumindest dann, wenn sie einer kleinen Organisation voll zur Verfügung stehen. Das jüngste Beispiel dafür ist das Hamburg Robotic Telescope (HRT)
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