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In jüngster Zeit fiel in den Medien häufiger das Schlagwort
"Super-Vollmond" im Zusammenhang mit besonders erdnahen Vollmonden -
z.B. für den Vollmond am 19.3.2011 (18:09 UT, geozentrische Entfernung:
356576 km) und erst wieder kürzlich am 6.5.2012 (3:35 UT, 356955 km).
Meines Erachtens lohnt sich aber eine genauere Analyse, was eigentlich
mit "Super-Vollmond" gemeint ist: der besonders große gravitative
Einfluss des Mondes im Perigäum und/oder seine maximale Helligkeit bei
besonders großem scheinbaren Durchmesser.
Der historische "Allzeitrekord" im Hinblick auf die Mindestentfernung des Mondes
liegt bei ca. 356339 [+/- 2] km und wurde vor 4349 Jahren erreicht. Er dürfte
wohl auch nicht mehr unterboten werden, da sich der Mond immer weiter
von der Erde entfernt (knapp 4 cm pro Jahr). In der jüngeren
Vergangenheit gilt der Vollmond vom 4.1.1912 (13:29 UT) mit nur 356375
km Entfernung als Rekordhalter. Erst am 1.1.2257 (13:16 UT) wird die
Entfernung noch um 4 km unterboten werden. Aufgrund der gleichzeitigen
Perihel-nahen Position der Erde in beiden Fällen kommt neben dem
überdurchschnittlich großen gravitativen Einfluss des Mondes noch der
der Sonne hinzu.
Für Deutschland wäre aber z.B. auch der Vollmond vom 14.1.1930 (356405
km) hervorhebenswert, weil die Vollmondphase exakt um 23.20 MEZ kurz vor
seiner Kulmination in über 60 Grad Höhe eintrat und die Mondscheibe mit 34'4"
besonders groß erschien. Allerdings betrug der Phasenwinkel 4,43 Grad
(Angaben nach Software Guide 8), weil sich der Mond mehr als 4 Grad über der
"Gegensonne" befand. Wie Jean Meeus nachweist, wirkt sich dieser relativ
große Phasenwinkel nachteilig auf die Albedo des Mondes und damit
letztlich auch auf seine scheinbare Helligkeit aus (vgl. "More Astronomy
Morsels", Willmann-Bell 2002, 41-52).
Im Vergleich dazu war beispielsweise der Vollmond vom 24.12.1787 noch
rekordverdächtiger: Nach einer partiellen Mondfinsternis war er gut 2
Stunden nach astronomischem Vollmond um 17:37 UT gerade wieder
vollständig aus dem Halbschatten der Erde herausgetreten (Entf.
356585 km). Vom Gebiet des heutigen Birma aus beobachtet, stand der
Vollmond zu diesem Zeitpunkt im Zenit und hatte bei einem Phasenwinkel
von nur 1,58 Grad (Minimalwert!) einen scheinbaren Durchmesser von sogar
34'7", so dass er der möglichen Maximalhelligkeit von mag -12,92 (vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Apparent_magnitude) sehr nahe gekommen
sein dürfte.
Am 1.2.2762 (356572 km) wird er unter denselben Bedingungen
dem Beobachter sogar noch um ca. 13 km näher sein - der
"Super-Vollmond" im 1.-3. Jahrtausend unserer Zeitrechnung, in jeder
Beziehung.
Diese Frage wird in dem Artikel bereits angetippt. Ich möchte sie hier noch einmal deutlicher darstellen. Beide Modelle beruhen darauf, dass weisse Zwerge beim erreichen einer wohldefinierten Grenzmasse explodieren und zerstrahlen.
Beim Akkretionsmodell nähert sich der weiße Zwerg kontinuierlich der kritischen Grenzmasse. Wird diese durch das einströmende Gas des Riesennachbarn soeben überschritten, explodiert der weiße Zwerg. Die hierbei frei werdende Energie entspricht genau der Grenzmasse.
Beim Kollisionsmodell kann man sich zwei Extreme vorstellen:
a. Die beiden kollidierenden weißen Zwerge überschreiten zusammen gerade die kritische Grenzmasse. Die Hellikeit der Explosion entspricht also gerade dieser Grenzmasse. Es wird die gleiche Helligkeit wie beim Akkretionsmodell erreicht.
b. Die Masse jedes der beiden kollidierenden weißen Zwergs liegt knapp unter der kritischen Grenzmasse. Bei der Kollision wird fast das Doppelte der Grenzmasse erreicht. Die Helligkeit der Supernova sollte also fast doppelt so groß sein wie im Fall a. und wie beim Akkretionsmodell. - Für eine Standardkerze wäre die Spannweite von Fall a bis zum Fall b zu groß. Wenn es also gute Gründe gäbe dafür, dass die Typ Ia-Supernovae eine genau definierte Standardhelligkeit haben, wären dies Argumente gegen das Kollisionsmodell.
mich interessiert, unabhängig von einem SuW-Artikel, wie das Hubble-Weltraumteleskop seine langbelichteten Aufnahmen macht (z.B. "Hubble Ultra Deep Field").
Das Weltraumteleskop besitzt doch eine Eigenbewegung um die Erde, sprich: Es kreist um die Erde. Dabei zieht das Teleskop doch auch immer einmal zwischen Erde und Sonne bzw. zwischen Erde und Mond seine Bahn. Diese Aufnahmen wären doch dann total überstrahlt vom Licht der Sonne, des Mondes und natürlich auch vom Streulicht der Erde.
Wie gelingt es dem Weltraum-Teleskop dennoch solch spektakulären und wunderschönen Aufahmen des Kosmos zu machen, die regelmäßig in Ihrer Zeitschrift erscheinen?
Mit freundlichen Grüßen
T. Radziwill
Antwort der Redaktion: Die Zeitpunkte aller Aufnahmen werden vom Space Telescope Science Institute sorgfältig so geplant, dass weder die Erde noch die Sonne noch der Mond in das Teleskop scheinen können. Erde und Sonne dürfen noch nicht mal schräg von vorne auf die Teleskop-Öffnung scheinen. Das ist einer der Gründe, weshalb das Hubble Space Telescope "praktisch nie" länger als ca. eine halbe Stunde am Stück belichten kann und lange Belichtungen aus vielen Teilaufnahmen zusammengesetzt werden.
Im Artikel steht: "Im Staub der Atmosphäre des Weißen Zwergs PG0843+516 zeigten sich relativ viel Eisen, Nickel und Schwefel. Diese finden sich auch im Kern unserer Erde, denn sie sanken bei ihrer Entstehung schnell zum Mittelpunkt. Es muss also einen Planeten um PG0843+516 zu seiner Zeit als normaler Stern gegeben haben, der ausreichend groß war, um wie die Erde eine differenzierte Struktur mit einem Kern zu bilden."
Diesen Schluss kann ich derzeit nicht nachvollziehen. Woher weiß man, dass das viele Eisen etc. aus dem Kern eines einzigen Planeten stammt? Es hätte ja auch auf mehrere kleinere Planeten verteilt gewesen sein können, wo es nicht in den Kern sinken hätte müssen. Ich nehme einmal an, wenn es von einem einzigen Planeten stammt, dann zeigt die schiere Menge, dass dieser groß genug gewesen sein muss, um auch differenziert zu sein. Aber wenn es von einer ganzen Schar kleinerer Planeten stammt, stimmt das nicht mehr. Oder kann eine solche Schar nicht auf nahe genug beieinander liegenden Bahnen existieren, dass auch alle ungefähr gleichzeitig geschluckt werden?
Antwort der Redaktion: Es könnte in der Tat auch mehrere solch großer Planeten gegeben haben. Der springende Punkt der Aussage ist die chemische Zusammensetzung des derzeit herabregnenden Materials. Diese entspricht dem Material des Eisenkerns eines (oder mehrerer) hinreichend großer Planeten. Präziser hätte der Satz vielleicht lauten sollen "... muss also mindestens einen Planeten um PG0843+516 zu seiner Zeit als normaler Stern gegeben haben, der ..."
Eine Frage blieb mir bei diesem Artikel unbeantwortet: Wie wird Ξ*b0 gelesen bzw. ausgesprochen?
Gruß, Magi
Antwort der Redaktion:
Das Zeichen Ξ ist der griechische Buchstabe "Xi", der Großbuchstabe um genau zu sein. Der entsprechende Kleinbuchstabe "xi" lautet ξ. Die Aussprache ist wie die deutsche Transkription bereits anzeigt "Xi" oder "Ksi". Der vollständige Name des neuen Xi-Baryons Ξ*b0 lautet dann "angeregtes Xi-b-Null" oder "Xi-b-Null-Stern".
In einem früheren SuW-Artikel wurde berichtet, dass die Laufzeit der Kepler-Mission verlängert werden soll. Als Grund wurde angeführt, dass die beobachteten Sternhelligkeiten stärker rauschen als die Helligkeit unserer Sonne. Im aktuellen Beitrag wird nun als Ende der Kepler-Mission 2012 genannt. Heißt das, dass die Verlängerung nicht genehmigt wurde?
Antwort der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Sauer,
die angegebene Missionsdauer im Beitrag "Tausend neue Welten?" in SuW 5/2012, S. 24, bezog sich auf die zum Redaktionsschluss finanzierte Mission. Anfang April hat die NASA beschlossen, die Beobachtung mit Kepler bis 2014 zu verlängern, siehe auch diesen Online-Beitrag NASA verlängert die Finanzierung aller großen Weltraumteleskope bis mindestens 2014.
Liebe Redakteure,
im Weltraum kennt ihr euch ein bisschen besser aus als in der Rockmusik :-)
Brian May ist Gitarrist und kein Schlagzeuger der Gruppe Queen.
Ansonsten: Macht so weiter und berichtet so informativ wie bisher!
Viele Grüße
R. Grimmer
ich glaube in Ihrer aktuellen Ausgabe vom 5/2012 hat sich ein Fehler auf der Seite 62 eingeschlichen. Im Sternbild Schlangenträger ist bei der Abendsternkarte M4 eingezeichnet (in S. 61 beim begleitenden Text wird M4 richtigerweise als Kugelsternhaufen neben Antares (alpha-Sco) beschrieben. Das eigentlich gemeinte Objekt müsste doch M14 sein? Ich hoffe ich liege mit dieser Vermutung richtig und bereite der SuW-Redaktion keine Unannehmlichkeiten.
Mit freundlichen Grüßen & clear skies,
Julian Penzinger
Antwort der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Penzinger,
Sie liegen völlig recht mit Ihrer Vermutung, da hat sich ein Druckfehler eingeschlichen, es sollte M14 heißen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
Zitat: "Sie beobachteten die Reste eines Zusammenstoßes von zwei Galaxienhaufen in 5,2 Milliarden Lichtjahren Entfernung zur Erde, der sich vor 700 Millionen Jahren ereignete."
Ist der Zusammenstoß dann nicht 5,9 Milliarden Jahre her?
Antwort der Redaktion:
Die ursprüngliche Formulierung im Artikel war in der Tat etwas missverständlich. Die Galaxienhaufen sind 5,2 Milliarden Lichtjahre entfernt. Das Bild, das wir heute sehen, zeigt die beiden Haufen 700 Millionen Jahre nach dem Zusammenstoß.
"Sie beobachteten die Reste eines Zusammenstoßes von zwei Galaxienhaufen in 5,2 Milliarden Lichtjahren Entfernung zur Erde, der sich vor 700 Millionen Jahren ereignete."
Ort des Ereignisses: in 5,2 Milliarden Lichtjahren Entfernung.
Zeitpunkt des Ereignisses: vor 700 Millionen Jahren.
Wenn mein Kopfrechnen auch nur annähernd richtig funktioniert, dauert es noch 4,5 Milliarden Jahre, bis das Licht, das von diesem Ereignis kündet hier bei uns ankommt.
Können Sie mir bitte die Lottozahlen von nächster Woche mitteilen?
Es zahlt sich doch immer wieder aus, die Augen offen zu halten und sich an dem zu erfreuen, was einem zufällt.
Der Artikel ist für das 50-jährige Jubiläum von SuW wahrlich würdig und aufs Beste gelungen.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Bastian --- und weiter so! Ich freue mich schon auf die Ausgabe 04/2013.
Antwort der Redaktion: Anmerkung für Leser, die den Scherz vielleicht noch nicht entdeckt haben: Er steht im Aprilheft auf S. 25
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie kann ich als Abonnent der Zeitschrift SuW auf den Inhalt alter Hefte, zum Beispiel von 1977, zugreifen?
Mit freundlichen Grüßen,
Hans-Jürgen Becker
Antwort der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Becker,
Derzeit können Sie online nur bis einschließlich Jahrgang 2005 auf alte Hefte von Sterne und Weltraum zugreifen. Wir arbeiten aber daran, nach und nach die gesamten Heftinhalte ab der Erstausgabe 1962 digital verfügbar zu machen. Einen festen Termin können wir Ihnen dazu aber noch nicht nennen.
Hallo,
fliegt da ein Asteroid am unteren Rand des Nebels?? Übrigens: Das ist eine SUPER-Aufnahme!
Antwort der Redaktion: Die Redaktion hat Herrn Vertesich vorgeschlagen, sich mit seiner Frage an den Bildautor Vladimir Rau zu wenden. Ergebnis: Es handelt sich um den Kleinplaneten 3724 Annenskij.
Von der ESA über die Harvard University nach Heidelberg: Die Exoplanetenforscherin Lisa Kaltenegger berichtet im Interview über die Faszination,... » weiter
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"Super-Vollmonde"
21.05.2012, Prof Matthias Dopleb, Zittau"Super-Vollmond" im Zusammenhang mit besonders erdnahen Vollmonden -
z.B. für den Vollmond am 19.3.2011 (18:09 UT, geozentrische Entfernung:
356576 km) und erst wieder kürzlich am 6.5.2012 (3:35 UT, 356955 km).
Meines Erachtens lohnt sich aber eine genauere Analyse, was eigentlich
mit "Super-Vollmond" gemeint ist: der besonders große gravitative
Einfluss des Mondes im Perigäum und/oder seine maximale Helligkeit bei
besonders großem scheinbaren Durchmesser.
Der historische "Allzeitrekord" im Hinblick auf die Mindestentfernung des Mondes
liegt bei ca. 356339 [+/- 2] km und wurde vor 4349 Jahren erreicht. Er dürfte
wohl auch nicht mehr unterboten werden, da sich der Mond immer weiter
von der Erde entfernt (knapp 4 cm pro Jahr). In der jüngeren
Vergangenheit gilt der Vollmond vom 4.1.1912 (13:29 UT) mit nur 356375
km Entfernung als Rekordhalter. Erst am 1.1.2257 (13:16 UT) wird die
Entfernung noch um 4 km unterboten werden. Aufgrund der gleichzeitigen
Perihel-nahen Position der Erde in beiden Fällen kommt neben dem
überdurchschnittlich großen gravitativen Einfluss des Mondes noch der
der Sonne hinzu.
Für Deutschland wäre aber z.B. auch der Vollmond vom 14.1.1930 (356405
km) hervorhebenswert, weil die Vollmondphase exakt um 23.20 MEZ kurz vor
seiner Kulmination in über 60 Grad Höhe eintrat und die Mondscheibe mit 34'4"
besonders groß erschien. Allerdings betrug der Phasenwinkel 4,43 Grad
(Angaben nach Software Guide 8), weil sich der Mond mehr als 4 Grad über der
"Gegensonne" befand. Wie Jean Meeus nachweist, wirkt sich dieser relativ
große Phasenwinkel nachteilig auf die Albedo des Mondes und damit
letztlich auch auf seine scheinbare Helligkeit aus (vgl. "More Astronomy
Morsels", Willmann-Bell 2002, 41-52).
Im Vergleich dazu war beispielsweise der Vollmond vom 24.12.1787 noch
rekordverdächtiger: Nach einer partiellen Mondfinsternis war er gut 2
Stunden nach astronomischem Vollmond um 17:37 UT gerade wieder
vollständig aus dem Halbschatten der Erde herausgetreten (Entf.
356585 km). Vom Gebiet des heutigen Birma aus beobachtet, stand der
Vollmond zu diesem Zeitpunkt im Zenit und hatte bei einem Phasenwinkel
von nur 1,58 Grad (Minimalwert!) einen scheinbaren Durchmesser von sogar
34'7", so dass er der möglichen Maximalhelligkeit von mag -12,92 (vgl.
http://en.wikipedia.org/wiki/Apparent_magnitude) sehr nahe gekommen
sein dürfte.
Am 1.2.2762 (356572 km) wird er unter denselben Bedingungen
dem Beobachter sogar noch um ca. 13 km näher sein - der
"Super-Vollmond" im 1.-3. Jahrtausend unserer Zeitrechnung, in jeder
Beziehung.
Wieso sollen beide Prozesse zur gleichen Supernova-Helligkeit führen?
18.05.2012, Juergen BarsuhnBeim Akkretionsmodell nähert sich der weiße Zwerg kontinuierlich der kritischen Grenzmasse. Wird diese durch das einströmende Gas des Riesennachbarn soeben überschritten, explodiert der weiße Zwerg. Die hierbei frei werdende Energie entspricht genau der Grenzmasse.
Beim Kollisionsmodell kann man sich zwei Extreme vorstellen:
a. Die beiden kollidierenden weißen Zwerge überschreiten zusammen gerade die kritische Grenzmasse. Die Hellikeit der Explosion entspricht also gerade dieser Grenzmasse. Es wird die gleiche Helligkeit wie beim Akkretionsmodell erreicht.
b. Die Masse jedes der beiden kollidierenden weißen Zwergs liegt knapp unter der kritischen Grenzmasse. Bei der Kollision wird fast das Doppelte der Grenzmasse erreicht. Die Helligkeit der Supernova sollte also fast doppelt so groß sein wie im Fall a. und wie beim Akkretionsmodell. - Für eine Standardkerze wäre die Spannweite von Fall a bis zum Fall b zu groß. Wenn es also gute Gründe gäbe dafür, dass die Typ Ia-Supernovae eine genau definierte Standardhelligkeit haben, wären dies Argumente gegen das Kollisionsmodell.
Viele Grüße Jürgen
Hubble-Weltraumteleskop
14.05.2012, Tom Radziwillmich interessiert, unabhängig von einem SuW-Artikel, wie das Hubble-Weltraumteleskop seine langbelichteten Aufnahmen macht (z.B. "Hubble Ultra Deep Field").
Das Weltraumteleskop besitzt doch eine Eigenbewegung um die Erde, sprich: Es kreist um die Erde. Dabei zieht das Teleskop doch auch immer einmal zwischen Erde und Sonne bzw. zwischen Erde und Mond seine Bahn. Diese Aufnahmen wären doch dann total überstrahlt vom Licht der Sonne, des Mondes und natürlich auch vom Streulicht der Erde.
Wie gelingt es dem Weltraum-Teleskop dennoch solch spektakulären und wunderschönen Aufahmen des Kosmos zu machen, die regelmäßig in Ihrer Zeitschrift erscheinen?
Mit freundlichen Grüßen
T. Radziwill
Weiße Zwerge verspeisen felsige Exoplaneten - Das verstehe ich nicht!
07.05.2012, Liane MayerDiesen Schluss kann ich derzeit nicht nachvollziehen. Woher weiß man, dass das viele Eisen etc. aus dem Kern eines einzigen Planeten stammt? Es hätte ja auch auf mehrere kleinere Planeten verteilt gewesen sein können, wo es nicht in den Kern sinken hätte müssen. Ich nehme einmal an, wenn es von einem einzigen Planeten stammt, dann zeigt die schiere Menge, dass dieser groß genug gewesen sein muss, um auch differenziert zu sein. Aber wenn es von einer ganzen Schar kleinerer Planeten stammt, stimmt das nicht mehr. Oder kann eine solche Schar nicht auf nahe genug beieinander liegenden Bahnen existieren, dass auch alle ungefähr gleichzeitig geschluckt werden?
Wahnsinnsaufnahme
05.05.2012, Roman FeldhaasEine Wahnsinnsaufnahme habt ihr da gemacht.
Gratuliere euch.
LG
Roman
Name von Ξ*b0
03.05.2012, MagiEine Frage blieb mir bei diesem Artikel unbeantwortet: Wie wird Ξ*b0 gelesen bzw. ausgesprochen?
Gruß, Magi
Keplers Ende?
23.04.2012, Thomas SauerBrian May - Gitarrist - Das Universum zu Gast in London
23.04.2012, Reinhard Grimmerim Weltraum kennt ihr euch ein bisschen besser aus als in der Rockmusik :-)
Brian May ist Gitarrist und kein Schlagzeuger der Gruppe Queen.
Ansonsten: Macht so weiter und berichtet so informativ wie bisher!
Viele Grüße
R. Grimmer
"Aktuelles am Himmel": M(1)4 ?
22.04.2012, Julian Penzingerich glaube in Ihrer aktuellen Ausgabe vom 5/2012 hat sich ein Fehler auf der Seite 62 eingeschlichen. Im Sternbild Schlangenträger ist bei der Abendsternkarte M4 eingezeichnet (in S. 61 beim begleitenden Text wird M4 richtigerweise als Kugelsternhaufen neben Antares (alpha-Sco) beschrieben. Das eigentlich gemeinte Objekt müsste doch M14 sein? Ich hoffe ich liege mit dieser Vermutung richtig und bereite der SuW-Redaktion keine Unannehmlichkeiten.
Mit freundlichen Grüßen & clear skies,
Julian Penzinger
Zeit und Raum
18.04.2012, faladinIst der Zusammenstoß dann nicht 5,9 Milliarden Jahre her?
Wunder über Wunder
18.04.2012, OydenosOrt des Ereignisses: in 5,2 Milliarden Lichtjahren Entfernung.
Zeitpunkt des Ereignisses: vor 700 Millionen Jahren.
Wenn mein Kopfrechnen auch nur annähernd richtig funktioniert, dauert es noch 4,5 Milliarden Jahre, bis das Licht, das von diesem Ereignis kündet hier bei uns ankommt.
Können Sie mir bitte die Lottozahlen von nächster Woche mitteilen?
SuW-Aprilscherz 2012
17.04.2012, Ralf Greiner, WienDer Artikel ist für das 50-jährige Jubiläum von SuW wahrlich würdig und aufs Beste gelungen.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Bastian --- und weiter so! Ich freue mich schon auf die Ausgabe 04/2013.
Kleinplaneten Animationen
14.04.2012, Frank Sackenheim, Kölnhttp://astrophotocologne.de/astrophotocologne/bilder/LeoII_anim_2.gif
http://astrophotocologne.de/astrophotocologne/bilder/LeoII_anim_1.gif
Achtung, die Animationen sind sehr groß und brauchen etwas Ladezeit, bis sie ruckelfrei laufen.
In der ersten sehen Sie (579) Sidonia und links daneben (223482) 2003 YA97
In der zweiten sehen Sie (6393) 1990 HM1 und links daneben (4585) Ainonai.
Anfrage
04.04.2012, Hans-Jürgen BeckerMit freundlichen Grüßen,
Hans-Jürgen Becker
Asteroid vor dem Krebsnebel ?
04.04.2012, Markus Vertesichfliegt da ein Asteroid am unteren Rand des Nebels?? Übrigens: Das ist eine SUPER-Aufnahme!