Solch ein Zusammenhang ist in der Wissenschaft nicht denkbar. Im Roman »Magma« von Thomas Thiemeyer sieht das aber ganz anders aus: Der Stern Beteigeuze, bekannt als die rechte Schulter des Himmelsjägers Orion, zerreißt in einer gewaltigen Supernova, die über Monate am helllichten Tag sichtbar ist. Trotz der kosmischen Dimension des Ereignisses wähnt sich die Menschheit auf ihrer irdischen Zuschauertribüne in rund 425 Lichtjahren Entfernung in Sicherheit. Kein Wissenschaftler im Roman vermutet daher zunächst einen Zusammenhang zwischen dieser Supernova und dem Auftreten seismischer Aktivitäten rund um den pazifischen Feuergürtel, einen Ring von Vulkanen, der den Pazifischen Ozean umgibt.