Die 480 Millionen Euro teure Raumsonde war am 18. Juni 2009 gestartet und befindet sich im Moment noch in einer vorläufigen elliptischen Umlaufbahn mit durchschnittlich 150 Kilometer Höhe. Bis Ende August wird sie ihren stabilen Orbit 50 Kilometer über der Oberfläche des Mondes erreichen, um diesen mit bisher unerreichter Genauigkeit zu kartieren und nach Wasser abzusuchen.
Neben den Kameras für sichtbares Licht sind auch die meisten anderen Instrumente der Sonde bereits in Betrieb: Ein Neutronendetektor sucht nach Vorkommen von Wasserstoff und damit Wasser, während ein Strahlungsmesser die Radioaktivität des Mondgesteins aufgrund von kosmischer Strahlung beurteilt. Das Laseraltimeter des Orbiters ist inzwischen aktiviert und wird eine dreidimensionale Höhenkarte des Mondes mit einer räumlichen Auflösung von fünf Metern erstellen. Eine Temperaturkamera und ein Radarscanner für tiefere Bodenschichten suchen in den polaren Regionen nach Wassereis. Als letztes wird noch eine UV-Sternlichtkamera eingeschaltet werden, die auch am Boden von dunklen Kratern noch Geländedetails und Eiskristalle erkennen kann.
Die LRO-Mission stellt für die NASA den ersten Schritt in Richtung nächster bemannter Mondmissionen dar. Mit den neuen Daten wollen Wissenschaftler den optimalen Standort für eine dauerhafte Mondbasis ermitteln, die in den frühen 2020er Jahren entstehen soll.
Ralf Strobel







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1. Erstmals Apollo-Landefähren fotografiert !
10.08.2009,Mit diesen, hoffentlich zur Genüge beweiskräftigen Aufnahmen von den Mondlandungsplätzen dürfte die Theorie über die Mondlandungslüge, sprich "Verschwörungstheorie", wohl endgültig aus der Welt geschaffen sein.
Was müssten sich die Verschwörungstheoretiker noch einfallen lassen um ihre Behauptung aufrecht erhalten zu können?
Winfried Böcker
Am Franz-Felix-See 150
48268 GREVEN