im März gelangt der Riesenplanet Jupiter am Morgenhimmel wieder in unser
Blickfeld. Um sich auf die dann beginnende Beobachtungssaison einzustimmen, lohnt sich die Lektüre des Artikels von Harald Krüger (S. 30). Als verantwortlicher Wissenschaftler leitete er die Untersuchungen mit dem Staubmessinstrument an Bord der Raumsonde Galileo. Mehr als sieben Jahre lang funkte diese Sonde Daten über Jupiter und seine Monde zur Erde – und über den Ring aus mikroskopisch feinen Partikeln, der den Gasriesen umgibt. Zwar kann Jupiters filigraner Staubring nicht mit dem imposanten Ringsystem des Saturn konkurrieren, seine Untersuchung liefert aber wertvolle Hinweise darauf, wie ein solches Gebilde entsteht und wie es erhalten bleibt.
Der irdische Namensgeber der Sonde, der italienische Forscher Galileo Galilei,
war bekanntlich einer der ersten, der ein Teleskop gen Himmel richtete. Er peilte nicht nur den Jupiter an, sondern auch die Sonne. Dabei machte er unangenehme Bekanntschaft mit dem gleißenden Licht unseres Tagesgestirns. Mancher seiner Zeitgenossen soll bei dem Versuch, die Flecken auf der Sonne zu beobachten, sogar erblindet sein. Von den Augenschmerzen der ersten Sonnenbeobachter berichtet der Kunsthistoriker Horst Bredekamp im fünften Teil unserer Galilei-Serie (S. 48).
Gänzlich andere – und gefahrlose – Erfahrungen machen Forscher in anderen Wellenlängenbereichen. Mit trickreich konstruierten Instrumenten wie dem HESS-Teleskop in Namibia fangen sie Signale hochenergetischer Gammastrahlung ein und schließen auf die gewaltigen Vorgänge in ihren Quellen (S. 38). Wer es weniger energiereich mag, der kann ein Radioteleskop auf die Sonne richten und auch hierbei Erstaunliches entdecken (S. 78). Die Forschung kennt ein weites Spektrum!
Als sich im jungen Kosmos die ersten Galaxien formten, entstanden die Sterne darin so
schnell, wie es nach den Gesetzen der Physik gerade noch zulässig ist.
Astronomen sind findig. Mit Hilfe der Gravitation und moderner Großteleskope gelang
es ihnen, ein Schwarzes Loch am Rande des sichtbaren Universums genau zu
beobachten und theoretische Vorstellungen...
Ende November 2008 stellten die für Raumfahrt zuständigen
Minister der ESA-Mitgliedsstaaten die strategischen
Weichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt. Gut
weg dabei kamen die...
Kurz vor dem Ende ihrer Erkundungsmission im Jupitersystem durchflog
die Raumsonde Galileo in den Jahren 2002 und 2003 zweimal die Staubringe
des Gasriesen. Dabei konnten die Forscher viele...
In kosmischen Beschleunigern erreichen Teilchen weit höhere Energien als
in den derzeit weltgrößten Teilchenbeschleunigern. Die HESS-Teleskope in Namibia
tragen wesentlich dazu bei, diese...
Galilei blickte mit künstlerisch geschultem Auge durchs Fernrohr und beherrschte die
hohe Zeichenkunst seiner Zeit. Dies kam seinen astronomischen Beobachtungen
sehr zugute, und nicht zufällig...
Der Frühlingssternhimmel ist bekannt für seinen Reichtum an Galaxien. Gleich
nach Mitternacht kulminiert in diesem Monat der eindrucksvolle Virgo-Galaxienhaufen.
Hier tummeln sich auf einer mehr als...
Das Sky Quality Meter (SQM) des kanadischen Herstellers Unihedron soll eine
einfache Messung der Helligkeit des Himmelshintergrunds ermöglichen, um damit
die Qualität des Beobachtungsorts beurteilen...
Gemeinsam mit seinen Studenten erprobte ein Astrophysiker ein Radioteleskop, das
Ingenieure des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen
im Auftrag der Europäischen...
Wie lassen sich farbige Bilder zuverlässig reproduzieren und auf Monitoren darstellen?
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