Nach Einsteins Theorie kollabiert ein massereicher Stern am Ende seines Lebens zu einem Schwarzen Loch. Doch Quanteneffekte, so berichtet nun ein internationales Wissenschaftlerteam in der Februarausgabe, könnten Schwarze Sterne an Stelle Schwarzer Löcher erzeugen. Die wiederum wären nicht von einem undurchdringlichen Ereignishorizont umgeben - und könnten uns genau darum Einblick in Regionen gewähren, wo Quantentheorie und Gravitation sich vereinigen.
Einem ganz lebensnahen Thema widmen sich unterdessen zwei belgische Forscher. Sie untersuchen spezielle Zusätze, die das Immunsystem aktivieren und so zu Wirkverstärkern für Impfstoffe werden. Neuartige Vakzine werden dank solcher Adjuvanzien überhaupt erst möglich.
Außerdem im Heft: Haben schöne Eltern mehr Töchter?: Wissenschaftsnachrichten basieren oft auf Publikationen mit marginaler statistischer Signifikanz; Amazoniens Tropenwälder - eine alte Kulturlandschaft: Hier blühten einst Cluster von "Gartenstädten"; Roboter mit Entdeckerlust: Wie lernen sie spontanes Neugierverhalten?; und vieles mehr
Ultrakurze Laserimpulse ermöglichen holografische Aufnahmen atomarer Strukturen, indem sie Elektronen in definierter Weise aus dem Atomverband reißen und zur Überlagerung mit sich selbst bringen. Am Heliumatom ließ sich das nun demonstrieren.
Der NASA-Satellit "Interstellar Boundary Explorer" fängt neutrale Atome auf, die vom Rand des Sonnensystems bis zur Umlaufbahn der Erde vordringen und von der Grenzregion zum interstellaren Raum künden.
Obwohl das Herz des Ungeborenen schneller schlägt als das der werdenden Mutter, versucht es sich an dessen Rhythmus anzupassen. Dadurch werden beide immer wieder kurzfristig synchronisiert. Das geschieht umso öfter, je schneller die Mutter atmet.
Die vor wenigen Jahren entdeckte Methode, spezialisierte Körperzellen in den Zustand der Alleskönner zurückzuversetzen, ist langwierig, ineffizient und mit Risiken verbunden. Nun gibt es Verfahren, die entweder sicher oder effizient sind - noch nicht die endgültige Lösung, aber ein Fortschritt.
Nach Einsteins Theorie kollabiert ein massereicher Stern am Ende zu einem Schwarzen Loch, das alles verschluckt, was ihm zu nahe kommt. Doch Quanteneffekte könnten den Kollaps bremsen und einen "Schwarzen Stern" erzeugen - einen ungemein dichten, schwach strahlenden Materieklumpen.
Erst im vergangenen Jahr gelang die Herstellung von Halbleiterlasern, die reines grünes Licht aussenden. Dank des rasant wachsenden Methodenarsenals der Forscher geht die Entwicklung nun aber immer schneller voran. Bald werden Laserprojektoren mit brillantem Licht das ganze optische Spektrum abdecken.
Neue Erkenntnisse über das Immunsystem beleben das Interesse an Zusatzstoffen wieder, die existierende Impfstoffe verstärken und neuartige erst ermöglichen.
Die Öffentlichkeit wird oft mit zweifelhaften Nachrichten aus der Wissenschaft versorgt. Häufig basieren sie auf einer allenfalls marginalen statistischen Signifikanz - Grund genug, um genauer auf korrekte Bedingungen bei der Schätzung kleiner Effekte zu achten.
Wo heute dichter Dschungel wuchert, so die neue Sicht einiger Archäologen, gediehen einst miteinander vernetzte "Gartenstädte", in denen Amazoniens Ureinwohner Maniokfelder und Obstgärten hegten.
Zählt im Naturschutz letztlich nur unberührte Wildnis? Einzelne Forscher betonen den Wert von sich selbst überlassenen, aber durch Menscheneinfluss veränderten Lebensräumen.
Eines Tages haben Sie vielleicht ein Molekülgemisch in Ihrem Blut, das sich wie ein Computer verhält und medizinische Entscheidungen trifft. Bereits heute beherrscht ein solches System ein Kinderspiel - perfekt.
Heutige Roboter kranken daran, dass sie nur das können, was ihnen explizit einprogrammiert wurde. Ihnen zu einem kreativen Eigenleben mit spontanem Neugierverhalten zu verhelfen, erfordert andere Paradigmen. Neue Entwicklungen in der Informationstheorie sind dabei wegweisend.
Das Technologie-Lizenz-Büro in Karlsruhe ist die älteste Patentverwertungsagentur für Hochschulen in Deutschland. Sie hilft Wissenschaftlern, ihre Erfindungen zu schützen und zu vermarkten.
Die naturwissenschaftliche Erforschung des Schlafs ist in eine neue Ära getreten: Eine Reihe grundverschiedener tierischer Modellorganismen und moderner Methoden ermöglicht es, den Schlaf, sein Entstehen und seine Funktionen zu untersuchen. Das Fernziel: eine personalisierte Schlafmedizin zu entwickeln.