Dieser Meinung sind zumindest Ralph von Frese von der Ohio State University und seine Kollegen, die den Einschlagskrater im ostantarktischen Wilkes-Land entdeckten. Enthüllt wurde der Ort durch Satellitenmessungen der regional schwankenden Erdanziehungskraft sowie durch Radaraufnahmen: Im Wilkes-
Ring und Mascon zusammen deuten für die Forscher eindeutig auf einen heftigen Einschlag vor etwa 250 Millionen Jahren hin. Da zur gleichen Zeit knapp neunzig Prozent der vorhandenen Meeres- und siebzig Prozent der landlebenden Fauna verschwanden, könnte der Treffer ähnlich verheerend wie der des bekannteren Chicxulub-
Da mitten durch den Krater auch noch ein Grabenbruch verläuft, der vor 100 Millionen Jahren Australien von Gondwana trennte, könnte der Einschlag auch noch das Auseinanderbrechen des Urkontinents initiiert oder erleichtert haben, so von Frese. –> >> spektrumdirekt / AH



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