Nachbarplaneten zerren am Erdmond
Die exzentrische Kreisbahn des Erdmonds wird durch die Schwerkraft von Venus und Jupiter mitverursacht.
Der Mond weist eine gekippte Rotationsachse auf, seine ovale Bahn ist an den Scheitelpunkten verlängert. Nach den Berechnungen von Cuk resultiert dies aus einer Schwerkraftwirkung von Jupiter und Venus, die zum Erdbegleiter in bestimmten Zeitpunkten in Resonanz geraten und seine Bahn dabei ein wenig ausgelenkt haben.
Der Mond entstand mit großer Wahrscheinlichkeit nach einer Kollision der frühen Protoerde mit einem etwa marsgroßen Himmelskörper. Die resultierende Trümmerwolke hatte sich nach dem Zusammenprall zunächst zu einem nahe an der Erde kreisenden Trabanten zusammengeklumpt. Die Gezeitenkräfte zwischen beiden Körpern trieben den Mond dann nach außen auf seinen heutigen Abstand von rund sechzig Erdradien. Die Entstehungsgeschichte erklärt die Exzentrizität der heutigen Umlaufbahn des Monds jedoch nur zum Teil.
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