Indiens rund 600 Kilogramm schwere Sonde ist mit elf wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet, von denen sechs aus dem Ausland stammen, darunter auch ein Infrarotspektrometer aus Deutschland. Chandrayaan-1 (Hindi für Mondfahrzeug) stellt das bisher komplexeste Raumfahrzeug aus indischer Produktion dar, sodass die Ingenieure der ISRO mit besonderer Sorgfalt an das Projekt herangehen. Die Mondsonde soll in eine polare Umlaufbahn um den Erdtrabanten eintreten und seine Oberfläche im Detail kartieren.
Offizielle der ISRO betonen, dass es derzeit keine Probleme mit der Hardware gäbe. Sie hätten den Start nur deshalb verschoben, um sicherzustellen, dass alle Bordsysteme vor und nach der Integration in die Raumsonde sorgfältig getestet werden. Vor allem sollen die Tests zeigen, ob sich die einzelnen Instrumente vielleicht gegenseitig bei ihrer Arbeit stören könnten, und wenn ja, welche Gegenmaßnahmen möglich sind.
Indiens direkter wirtschaftlicher und politischer Konkurrent China kündigte kürzlich eine weitere Mondsonde mit Namen Chang'e-2 für das Jahr 2009 an, allerdings sind noch keine offizielln Details zu dieser Sonde zu erfahren. Spekuliert wird über eine Landemission mit einem kleinen Mondfahrzeug an Bord.
Chinas erster Mondorbiter, Chang'e-1, umkreist seit November 2007 den Erdtrabanten.
TA





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1. Kaguya statt Hayabusa
02.03.2008, Hans Tremmel(Zeile 3 im Hauptartikel)
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