Hungrige Quasare
Quasare gehören zu den hellsten Objekten im Universum. Sie geben den Forschern immer wieder neue Rätsel auf. Man vermutet, dass sie ihre immense Leuchtkraft einfallendem Gas verdanken, woher dies kommt, wusste man nicht. Forscher von der University of Hawaii scheinen nun die Lösung des Problems gefunden zu haben.
In den 1960er Jahren wurden zum ersten Mal Objekte gesichtet, die zunächst für sehr helle Sterne gehalten wurden. Nachdem man sie genauer analysierte, stellte man fest, dass sie sich in einer immensen Entfernung und vor allen Dingen außerhalb unserer Galaxie befinden. Es konnten demnach keine Sterne sein. Astrophysiker tauften sie damals sternähnliche Radioquellen, was auf Englisch quasi-stellar radio source heißt. Später wurde die Bezeichnung zu Quasar abgekürzt. Jahre später lüftete man das Geheimnis, um die hellen Objekte und stellte schließlich fest, dass es sich um junge Galaxienkerne handelte.
Die neuen Entdeckungen von Stockton und Fu werden wohl nicht die letzten auf dem Gebiet der aktiven galaktischen Kerne (engl. AGN), zu denen die Quasare dazuzählen, sein. Denn die Forscher sind der Meinung, dass ihre Erkenntnisse über die Entstehung von diesen rätselnhaften Himmelskörpern nicht für alle quasi-stellare Objekte gilt.
K. Linguri



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